Die Klosterkirche St. Ludwig in Wipfeld, errichtet im Beuroner Stil, ist ein bedeutendes Zeugnis religiöser und kultureller Geschichte. Ursprünglich entstand am Standort 1810 das Ludwigsbad zur Nutzung von Schwefelquellen, benannt nach König Ludwig I. Nachdem der Badebetrieb scheiterte, erwarben 1901 die Missionsbenediktiner von St. Ottilien das Gelände und gründeten ein Kloster mit Schule. Die Kirche wurde 1907 begonnen und 1909 geweiht. Sie beeindruckt durch ihre neuromanische Architektur, Wandmalereien im Beuroner Stil und eine seltene Siemann-Orgel von 1908. Nach dem Umzug der Benediktiner nach Münsterschwarzach übernahmen die Oberzeller Franziskanerinnen die Anlage und gründeten das heutige Antonia-Werr-Zentrum. Die Klosterkirche ist bis heute ein Ort der geistlichen Sammlung und künstlerischen Ausdruckskraft.
| Mo: | 08:00 - 12:00 Uhr und 14:00 - 16:30 Uhr |
| Di: | 08:00 - 12:00 Uhr und 14:00 - 16:30 Uhr |
| Mi: | kein Parteiverkehr |
| Do: | 14:00 - 18:00 Uhr |
| Fr: | 08:00 - 12:00 Uhr |